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Selbsthilfegruppe
für Eltern anfallskranker Kinder

Region Main-Rhön





Was ist Epilepsie?

Die Anfallskrankheit (Epilepsie) ist eine chronische Krankheit des Gehirns, die sich über viele Jahre, manchmal über das ganze Leben, erstreckt. Die meisten Menschen halten die Krankheit Epilepsie für ein Unglück, das anderen zustoßen kann, von dem sie selbst jedoch verschont bleiben.
Die Epilepsie kann in jedem Lebensalter in Erscheinung treten. Man schätzt, dass ca. 0,5% aller Menschen daran erkrankt sind, von denen etwa 1/3 unter 16 Jahre alt sind. In der BRD gibt es rund 800.000 Epilepsiekranke. D.h., dass die Epilepsie häufiger auftritt, als z.B. Diabetes oder Rheuma. Die bekannteste Erscheinungsform der Epilepsie ist der "Krampfanfall". Jeder Mensch kann unter extremen Bedingungen einen epileptischen Anfall bekommen. Von einer Epilepsie spricht man jedoch erst dann, wenn sich Anfälle chronisch wiederholen und aus voller Gesundheit auftreten. Epilepsie hat nichts mit Behinderung zu tun! Ein Mensch kann behindert sein und epileptische Anfälle bekommen - durch Epilepsie entsteht keine geistige Behinderung!
Für Eltern ist die Mitteilung, dass ihr Kind an einer Epilpsie leidet, oft mit einem erheblichen Schock verbunden. Häufig stellt sich quälend die Frage nach der Ursache. Hinzu kommt die Sorge um die Zukunft des Kindes, die durch Vorurteile über einen ungünstigen Ausgang der Krankheit weiter verstärkt wird. Manche Eltern empfinden die Epilepsie ihres Kindes vielleicht als "Familienschande" und versuchen aus Angst vor eventuellen Nachteilen die Krankheit zu verbergen.
Ein wesentliches Ziel unserer Selbsthilfegruppe ist es daher, einen Erfahrungsaustausch Gleichbetroffener zu ermöglichen.


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